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SSC
Signalservice Cottbus GmbH
Verkehrs- und Elektrotechnik
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ALWIS Telematiksystem
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Entstehungsgeschichte

Urspünglich als minimales datenbankbasiertes Fernmeldesystem für bekannte LSA Steuergeräte entstanden, wurde das System zu einem universellen Telematiksystem für unterschiedlichste Anlagentypen ausgebaut. Der SSC interne Projektname ALWIS (allwissender Zwerg) wurde als Name beibehalten. Grundkonzept des Systems ist ein modularer Aufbau sowie die Erweiterungsmöglichkeit bzgl. Kommunikationsarten und -protokollen. SSC-ALWIS wurde geschaffen, um auf verschiedenste Art angebunde Geräte zu überwachen und ggf. zu steuern. Dabei wird für jeden Endgerätetyp (bzw. für Typen mit identischer Funktionalität) ein eigenes Modul gestellt, welches die technischen Möglichkeiten des Endsystemes im Detail berücksichtigt. Dies betrifft ebenfalls die Möglichkeiten zur Anbindung des Endsystemes. Rohdaten werden durch spezifisch angepasste Parser in die ALWIS-Datenbankstrukturen eingepflegt. So ist eine einheitliche Anzeige von Ereignis-, Zustands-, Zähl- und Telemetriedaten möglich.

Systemaufbau und Konnektivität

ALWIS besteht in der Minimalvariante aus einem Linux-basiertem Applikationsserver, vorgeschaltetem BSD basiertem Firewall und optional direkt angeschlossenen GSM-Modem. Ein Direktzugriff auf angebunde Geräte außerhalb von SSC-ALWIS wird unterbunden. Die Skalierung erfolgt je nach maximal gewünschter Anlagenanzahl und erwartetem Datenaufkommen. Bisher sind hierfür keinerlei Limitierungen bekannt. Failover-Scenarien sind auf Wunsch realisierbar, so dass eine vollständige Redundanz (Ortstrennung) des Systems erreicht werden kann. SSC-ALWIS stellt alle notwendigen Grunddienste bereit, u.a. OpenVPN-Server, diverse UDP/TCP Server, GSM Kommunikation, eMail Kommunikation, usw.. Client-seitig stehen SSC-ALWIS sämtliche freien Grundkommunikationsarten zur Verfügung. Die Überwachung von Anlagen erfolgt hierbei ereignisbasiert als auch durch das automatisierte Abfragen von Daten (je nach Möglichkeit des Endsystemes).

Grundkommunikationsarten sind:

 OpenVPN (SHA256-2048Bit-AES Zertifikate, oder SHA1 Zertifikate + Preshared key + interne Verschlüsselung)
 Proprietäre TCP/UDP Datenprotokolle inkl. SSL/TLS/AES/Proprietär Verschlüsselung
 Nutzbare TCP Standardprotokolle: HTTP/HTTPS/FTP/FTPS/SFTP/SSHv2
 Steuerung und Überwachung von GSM-Modems über AT-Befehle (seriell oder USB)
 Kurzmitteilungen (GSM 3.38, sämtliche Encodings) ein- und ausgehend, OTAP integriert
 POP3/IMAP/SMTP - MIME-Mail-Empfang und -Versand (Plain, HTML) sowie Attachments
 Je Anlagetyp Endoder/Decoder für ausgehende und eingende Daten
 Weitere in der Umsetzung/Prüfung

Fernmeldefunktion

Je nach verwendeter Anbindung und Art des Datenflusses werden Softwaremodule erstellt, so dass die spezifischen Meldungen bzw. Datenpakete vom Feldgerät ausgewertet und abstrahiert werden können und somit eine einheitliche ereignis-/zustandsbasierte Überwachung der Anlage entsteht. Für jeden Anlagentyp kann stets ein eigenes Überwachungsmodell bzw. eine Zustandsermittlung generiert werden, z.B. Störung bei Wertunterschreitung, bei Meldung eines Ereignis-Codes, oder bei rein textueller Meldung. Meldungen/Daten können darüber hinaus speziell ausgewertet, gefiltert, klassifiziert und aufbereitet werden, um Nutzern die Informationen in Abhängigkeit ihrer Berechtigungsstufe darzustellen.

Erfasste Störungs- und Zustandmeldungen sowie sämtliche Telemetriedaten werden abstrahiert als auch in Originalform archiviert (mindestens 2 Jahre). Bei Bedarf werden diese zusammengefasst an Wartungspersonal und/oder zugeordnete Dienststellen/Personen zeitgesteuert per SMS oder eMail gemeldet. Sämtliche dazu notwendigen Mittel, z.B. GSM Gateway's, werden durch ALWIS selbst ohne Nutzung von Fremdanbietern gestellt.

Allgemeine Grundfunktionen

ALWIS verfügt über diverse Grundfunktionen, die allen Anlagetypen gleichermaßen zur Verfügung stehen. Die Weboberfläche stellt sowohl Grundfunktionenen als auch spezielle Modul-typische Funktionen grafisch dar.

 Im Betrieb ohne Datenverlust aktualisierbar
 RESTful Design aller Dienste und Schnittstellen, keine blockierenden Prozesse
 Responsive HTTPS-Web-Oberfläche (Mobil und Desktop optimiert)
 Verwaltung von Nutzergruppen und Einzelnutzern inkl. Berechtigungsstufen
 Klassifizierung und Anlagenzuordnung von Nutzern als Mitarbeiter, Bereitschaftsdienst, Betreiber, Planer, Bearbeiter
 Selbstpflege von Stammdaten, Meldungseinstellungen und Unternutzern durch jeden berechtigten Nutzer
 Selbsttest von eMail und SMS Versand an eigenes Mobiltelefon (Meldetest)
 Nutzerbasierte Anzeige von Anlagen (je nach Relation mit Anlage)
 Tabellarische Anzeige aller Anlagen und Zustand inkl. Filterfunktion
 Anzeige aller Anlagen und Zustände in (z.Z.) Google-Maps inkl. mobile Routenplanung
 Chronologisches Ereignisbuch inkl. klassifizierter Darstellung und Details
 Manuelles Setzen des Anlagenzustandes (Wartung) und Deaktiveren/Aktivieren der Überwachung
 Ansicht eMail In- und Outbox
 Ansicht GSM In- und Outbox
 Anlagendatenbank inkl. Dateiablage mit hausinterner Anbindung (SAMBA/CIFS/NFS/SFTP)
 Textbasierte Konfiguration von System und Modulen für Administratoren
 Watchdog für alle Dienste und Prozesse (selbsterhaltendes Grundprinzip)
 Für den unbeaufsichtigten Dauerbetrieb ausgelegt
 Weitere in der Umsetzung ...

Lichtsignalanlagen

Für Lichtsignalanlagen (LSA) werden z.Z. folgende Funktionalitäten je nach Möglichkeit des Feldgerätes bereitgestellt:

 Anzeige des Signallageplanes
 Anzeige der LSA Versorgungsdaten
 Anzeige der LSA Softwareversionen (je nach Anlagentyp)
 Verwaltung der aktuellen Versorgung (inkl. LIVE-Sync mit Anlage)
 Manuelle Programmwahl (VA/FZ) und Betriebsartenwechsel (Automatik, Blinken, AUS)
 Zeitgesteuerte Programmwahl (VA/FZ) und Betriebsartenwechsel (Automatik, Blinken, AUS)
 Zentralbetrieb durch Auswertung von Zähldaten (automatische Programmwahl)
 LIVE-Anzeige Signalzeitenplan (je nach Anlagentyp)
 LIVE-Anzeige von Detektor- und Zähldaten (je nach Anlagentyp)
 LIVE-Anzeige aktueller Parameter und Betriebszeiten (LIVE-Sync mit Anlage)
 LIVE-Anzeige aktueller LISA+ 5.x/6.x Parameter (LIVE-Sync mit Anlage)
 Änderung LISA+ 5.x/6.x und regulärer Programmparameter im Betrieb
 Vollständige Protokollierung aller Vorgänge und Änderungen (Tagebuch) inkl. Tiefensuche nach Datum
 Office-Export und PDF Ausdruck (z.Z. je nach verwendetem Webbrowser)
 Optional Zentralsteuerung mit Betriebszeitenplan, Schaltuhrtabelle
 Optional Automatische Pflege von Feiertagen (übergeordnete Schaltuhr)
 Weitere in der Umsetzung ...

Zur Zeit werden folgende LSA-Steuergeräte unterstützt:

 Dambach M240
 Dambach M808
 Dambach M844
 Dambach M2100
 Dambach M2800
 SSC-MSPS (Höhenwarnanlage)
 dresden elektronik deTRA300
 dresden elektronik deTRA3000
 dresden elektronik deTRA300II
 dresden elektronik deTRA310
 dresden elektronik deTRA3000II
 Unicomp VRS5000 (OCIT-O 1.1/2.0) Sync
 Weitere auf Anfrage
Ansprechpartner
André Braune
Telefon
+49 (0)35602 / 953
eMail
Stand: 21.04.2017
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